Gastvortrag zu Datenjournalismus und Big Data am IJK Hannover

Original: Spacemati/Wikipedia (PD)

Datenjournalismus und Big-Data: Wie entwickelt sich das Berufsbild des Journalisten? Welche neuen Anforderungen müssen sich Kommunikatoren und unsere Gesellschaft stellen? Diese Fragen habe ich, auf Einladung des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung, vor Studenten des Studiengangs Medienmanagement versucht zu beantworten.

Bemerkenswerter Befund bei der Recherche: „datenjournalismus“ kommt zwar im Google-Index häufig vor (233.000 Treffer), in wissenschaftlicher Literatur hingegen kaum. Tatsächlich sind die Ergebnisse zum Beispiel im Springer Wissenschaftsverlag ziemlich mau: Gerade einmal 24 Fundstellen lassen sich momentan auf link.springer.com nachweisen. Immerhin auf 1.210 Treffer bringt es die Suche bei Google Scholar nach „data journalism“. Also noch viel Platz für weitere wissenschaftliche Empirie und Theorie bei diesem Thema. Vergleichsweise gut erforscht – zumindest rein quantitativ betrachtet – scheint hingegen der Wissenschaftsjournalismus zu sein: 1.540 Treffer bei Google Scholar und 345 Treffer bei Springer Link.


Auf Twitter ist der Diskurs zu Datenjournalismus ebenfalls überschaubar: Ungefähr in 2.000 Tweets wurde im Jahr 2014 dieser Begriff verwendet. Das sind durchschnittlich 5,5 Tweets pro Tag.

Meine Vortrags-Folien stehen als Download (PDF) bereit.

Live Debatte: Datenschutz im Web 2.0 – Unmöglich?

Foto: Julia Kneuse

Zusammen mit dem Berliner Datenschutz Beauftragten, Dr. Alexander Dix, habe ich über den Datenschutz in Zeiten von Snowden und sozialen Netzwerken diskutiert: Welche neuen datenschutz-rechtlichen Herausforderungen entstehen durch soziale Netzwerke? Ist unsere Netz-Infrastruktur noch sicher?

Die Debatten-Plattform der Friedrich-Ebert-Stiftung sagwas.net hat eine komplette Mitschrift der Diskussion mit den Fragen aus dem Live-Chat online gestellt. Auf der Webseite sind noch viele weitere interessante politische Debatten zu finden.
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